Pflege/Demenz
Seminare für pflegende Angehörige, ehrenamtliche Helfer, Pfleger und Betreuungsassistenten
Die Entstehung meiner Entspannungskurse, Seminare und Betreuungsangebot bzw. Begleitung für Erkrankte und Angehörige sowie hauptberufliche
bzw. ehrenamtliche Mitarbeiter.
Aufgrund meiner langjährigen Betreuung /Wegbegleitung meiner an Alzheimer erkrankten pflegenden Angehörigen und die mit ihr gemachten Erfahrungen mit der Klangarbeit (Einzelklangmassagen, aber auch bei sehr vielen schönen Klangnachmittagen, die ich in der Gruppe im Pflegeheim geben konnte) habe
ich diese Form von Klang-Körper-Atem-Entspannungsarbeit ausgearbeitet und möchte nun mein Wissen in Kursen, Seminaren und Einzelterminen weitergeben.
Ich habe erfahren und erleben dürfen, wie meine Angehörige und auch die anderen Heimbewohner, sich durch die Klänge der Klangschalen, den Märchen und Fantasiereisen, den Berührungs-, Bewegungs-, Mimik-, Lese- und Erinnerungsspielen sehr wohl fühlten.
Es war sehr erstaunlich, wie bei den sonst sehr unruhigen und teils auch aggressiven Menschen, innere Ruhe, Aufmerksamkeit, Achtsamkeit,
Zufriedenheit, Entspannung und Harmonie aufkam.
Durch die Klangarbeit entstand zu den Heimbewohnern, aber auch zu den Angehörigen der Bewohner und zum pflegenden Personal eine gute Verbindung.
Die Angehörigen und die Pfleger lauschten oft von der Ferne oder setzten sich gerne, eben wenn es zeitlich möglich war, zu uns und ließen einfach auch auf sich die Klänge wirken und fühlten ein Gefühl der Entspannung.
In der Phase des Sterbens habe ich meine Angehörige mit Klang und Geschichten bis zum letzten Atemzug begleitet und es war eine sehr schöne Erfahrung.
Bei meiner ehrenamtlichen sowie auch professionellen Trauerbegleitung in
Einzel-Begleitung oder in der Gruppenarbeit, dich ich seit drei Jahren gebe, setze ich gezielt die Wirkung der Klangschalen und des Gongs ein und von meinen Klienten wird immer wieder bestätigt, dass die Klänge sie auf eine wundersame, beruhigende Art und Weise berühren, fast so wie wenn ein zartes Streicheln den Körper und die Seele berühren.
Meine Klangarbeit wurde von Klienten, pflegendem Personal und pflegenden Angehörigen weitervermittelt, so dass ich seit drei Jahren auch von anderen Pflegeheimen, Demenzgruppen und von Institutionen (für die Teamarbeit) immer wieder für einen Nachmittag oder Abend mit Klang und Fantasie gebucht werde.
Im letzten halben Jahr habe ich eine Ausbildung zur Betreuungsassistentin nach
§ 87b gemacht und für drei Monate (Hospitation und Betreuungspraktikum) in einem Pflegeheim gearbeitet und Menschen mit den verschiedensten Krankheitsbildern (überwiegend mit Demenz) betreut.
Ich habe weitere positive Erfahrungen, Erkenntnisse und viele Bestätigung bekommen, wie schnell und gerne sich die von mir zu betreuenden Menschen öffneten, an meinem Angebot teilnahmen und wir gemeinsam so manch vergessenes und schönes Ereignis wieder in Erinnerung brachten.
Das gegenseitige Einlassen und das Einfühlen oder Mitfühlen (Empathie) spielt eine sehr große Rolle, aber auch ganz wichtig ist die eigene Ruhe und Gelassenheit des Betreuers.
Hier wurde mir das Sprichwort „Was man sät das erntet man“ richtig bewusst.
Meine Erfahrung, mein Wissen und meine spezielle Ausarbeitung der Klang-Atem-Körperarbeit in der Begleitung von pflegenden Angehörigen, den Erkrankten bzw. den zu Betreuenden, Sterbe- und Trauerbegleitung möchte ich weitergeben und Menschen Mut machen, die Klangarbeit bei der Betreuung von unseren lieben Menschen im letzten Lebensabschnitt einfließen zu lassen.
Die Klangarbeit ist ein Geben und Nehmen, sie vermittelt um sich herum eine hohe Achtsamkeit und Aufmerksamkeit, fördert die Empathie.
Die zu Betreuenden spüren, dass man ihnen wohlwollend zur Seite steht.
Mit einem Zitat von Albert Einstein möchte ich Sie ermutigen für Sie selbst zu
sorgen und Ihnen aber auch Mut machen, mit der Aufgabe als pflegender Angehöriger.
„Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit“
Ihre
Petra Raditsch